Was ist Yoga für Dich?
Yoga im Alltag

Was ist Yoga für Dich?

Yoga ist für jeden etwas anderes. Aber was? Spannende Frage, wie ich finde. Deshalb habe ich Leute gebeten, diese zu beantworten. Schaut mal!


Wenn Ihr Lust habt, ebenfalls mitzumachen, schickt Eure Antwort zu der Frage Was ist Yoga für Dich an info@linazimmer.de oder benutzt das Kontaktformular. Bitte ein Foto beifügen.

 

 

linazimmer-foto-anjaAnja Baumgärtner
Friseurmeisterin

„Yoga bedeutet für mich meinen Körper als meinen anzunehmen, ihn zu spüren und zu schätzen. Da ich mich in meiner Vergangenheit nicht wirklich mit dem Thema „Sport“ befasst hatte und erst seit etwa einem Jahr damit begonnen habe mich zu bewegen, finde ich es wunderbar, dass beim Yoga die Atmung, die Bewegung und der Geist in Einklang gebracht werden. Mein Körper wird fest und stark, die Haltung wird aufrecht und zusätzlich bin ich danach ruhig und entspannt. Ein ganz wunderbares, zufriedenes Gefühl habe ich nach einer Yogastunde. Und das ist für mich das Wichtigste beim Thema Sport und Bewegung.“

 

linazimmer-foto-daniDaniela Wilde
PR Manager

„Yoga ist für mich in erster Linie Entspannung, eine Auszeit vom Alltag, um abzuschalten, eine kinderlose arbeitslose Zeit, in der ich versuche, über „nichts“ nachzudenken.
Außerdem finde ich Yoga sportlich betrachtet das Beste, was man machen kann. Die Mischung aus Krafttraining und Stretching – und das alles nur aus und mit dem eigenen Körper – das perfekte Training für mich!“

 

Dorothea Kenneweg
Lektorin

„Meine liebste Yoga-Lehrerin gab neben Schwangeren-Yoga auch noch Kurse für Senioren und ging dementsprechen übersanft mit ihren Teilnehmerinnen um. Das war genau mein Level. Entspannung ist für mich eindeutig wichtiger gegenüber der körperlichen Anstrengung. Das Tolle an Yoga ist ja, dass es so ungeheuer simpel ist, man kann auch auf einem Stuhl sitzend üben. Arme hoch – einatmen, Arme runter – ausatmen. Was ich noch genauso gern mag wie Yoga, ist Laufen. Es ist genauso einfach zu praktizieren, man kann es sehr gut alleine machen, man muss dabei nicht reden, sondern man konzentriert sich besser auf seinen Atem.“

 

linazimmer-foto-markusDr. Markus Schreyer
Vice President – The Americas
Design Hotels™, Inc.

„Was ist Yoga für mich? Ein ständiger Alarm für mein schlechtes Gewissen! Ein Weckruf, mich mehr mit mir selbst zu beschäftigen und dann bei jeder Übung vor Augen geführt zu bekommen, wie unbeweglich ich eigentlich geworden bin.

Das Hinterlistige am Sportkameraden „Yoga“ ist eigentlich, dass es kaum eine Ausrede gibt, Yoga nicht zu machen. Ist nicht teuer, dauert nicht lange und benötigt nicht unbedingt eine Mitgliedschaft in einem Sportstudio, in dem man dann als Karteileiche endet.

Wenn ich dann mal eine Yoga Session hinter mich gebracht habe, geht es mir unglaublich gut! Ausgenommen der Muskelkater am nächsten Tag. Ich bin zufrieden und stolz auf mich. Yoga verbindet ja, nach der Definition, eine Reihe von körperlichen und geistigen Übungen. Wobei ich ganz klar zugeben muss, dass ich über das Körperliche noch nicht hinausgekommen bin. Bin viel zu sehr mit den Übungen beschäftigt. Melde mich zurück, wenn ich das „Eins werden mit dem Bewusstsein“ geschafft habe, aber erstmal muss ich das mit der Atmung kapieren.“

 

linazimmer-foto-mashaMasha Tuler
Freie Fotografin

„Yoga ist für mich –
die Zeit, die nur mir selbst gehört
die Möglichkeit, meinen  Körper besser zu verstehen und neue Grenze zu entdecken
das Wissen, dass das Leben wertvoll und unendlich ist
das Verstehen, dass das Wichtigste hier und jetzt passiert
der andere Weg zur Selbsterkenntnis“

 

linazimmer-foto-peterPeter aus Frankfurt
IT-Berater Banken

„Yoga habe ich vor 6 Jahren angefangen, weil ich mir im Stehen nicht 
mehr die Socken anziehen konnte. Das empfand ich als deprimierend und 
nicht altersgerecht. Seitdem hilft mir Yoga bzw. meine Yogalehrerin 
Malvine Lapina flexibel zu bleiben und mein Gleichgewichtssinn zu 
trainieren. Ich genieße das „Wohlweh“ der Dehnungsübungen auch als 
Ausgleich zu meinem Marathontraining. Insgesamt schärft und stärkt Yoga 
mein Körpergefühl und richtet mich nicht nur körperlich auf. Ich möchte 
es nicht mehr missen und bin über jede kleine Verbesserung in den 
Übungen erfreut und dankbar. Ach so, die Socken kann ich mir 
mittlerweile auch wieder im Stehen anziehen. Bein hoch, über den Fuß 
stülpen und hochziehen. Ganz ohne Gewackel.“

 

linazimmer-foto-ralphRalph Otto
Yogalehrer

„Für mich ist Yoga das Leben im Hier und Jetzt, atha. Achtsamkeit, den Augenblick wahrnehmen, bewusst einen Schritt nach dem anderen zu tun, also einen Fuß (Pada) vor den anderen zu setzen.
„Zwischen Reiz und Reaktion gibt es einen Raum. Dort werden wir uns begegnen“, so lautet ein Zitat von Rumi. Yoga gibt mir die Möglichkeit, in diesen Raum einzutreten, dort zu verweilen und nicht immer sofort auf alles zu reagieren.“

 

linazimmer-foto-stefanStefan Hemming
Freier Texter und Konzeptioner

„Meine Schwester, mein Bruder, mein Arzt, mein bester Freund, viele schwören auf Yoga. Es soll entspannen, therapieren, beruhigen, ausgleichen und bestimmt noch viele andere Wunder bewirken. Außerdem soll Yoga auch perfekt als Vorbereitung für viele Sportarten funktionieren. Aber leider bin ich noch nicht dazu gekommen, es mal zu versuchen. Obwohl es mich ungeheuer reizen würde, irgendwann den „Zerstörer des Universums“ oder den „verletzten Pfau“ zu beherrschen. Naja, vielleicht fange ich ja morgen an.“

 

linazimmer-foto-stefanieStefanie Buchenau
Diplom Designerin

„Mit „echtem“ Yoga hatte ich bisher nur in der light version zu tun:  in Form eines Mama Baby-Yoga Kurses, in dem wir Mantras gesungen, die Babys gestreichelt, und versucht haben, uns für eine Stunde pro Woche zu entspannen. Was ich aus diesem Kurs für meinen Alltag mit zwei kleinen Kindern gewonnen habe ist: das Durchatmen.
Wenn die Große einen ihrer Trotz- und Wutanfälle hat, wenn das Baby nicht schlafen will und quengelt, wenn der Mann die perfekte Ordnung im Haus (hahaha) durcheinanderbringt: Durchatmen. Ein. Aus. Sat. Nam. (Mantra)
Ich konzentriere mich bewusst auf mich und das Gefühl, den Frust, die Hilflosigkeit oder auch die Wut, und „spüre nach“. Dann komme ich, erstaunlicherweise, ziemlich schnell wieder zur Ruhe und zu der Einsicht, dass meine Luxusproblemchen es nicht wert sind, mich aufzuregen. Leider klappt das natürlich nicht immer, aber ich versuche zumindest, den in meiner Kehle aufsteigenden Schrei weg zu atmen.
Yoga ist für mich eine Möglichkeit, den Haussegen zu bewahren und den Geist gesund zu halten. Ich finde, das gelingt mir oft ganz gut.“

 

linazimmer-foto-anja-hAnja Heß
PR-Beraterin

„Yoga ist Zeit für mich. Zeit, die ich mir bewusst gönne und eine Möglichkeit, um vom Stress im Job und Alltag herunterzukommen und mich immer wieder zu zentrieren. So kann ich neuen Anforderungen flexibel begegnen. Yoga hält meinen Rücken, meine Muskeln und meine Sehnen fit und ist gerade bei langem Sitzen ein guter Bewegungsausgleich.“

 

Manuela Stockhausen3Manuela Stockhausen
Erzieherin

„Yoga ist für mich ein Gefühl der Freiheit, da in dieser Zeit nur mein Geist und mein Körper zählt und nicht das drum herum. Und es ist der Moment, in welchem ich meinen Gefühlen und meinem Körper die größte Aufmerksamkeit und Liebe schenke. Beim Yoga nehme ich mich an, liebe mich und kann dadurch wieder alle anderen Lebewesen lieben.“

 

 

little Yogabunny2Jacky aus Österreich
Buchcover Designer & Blogger

„Es ist der perfekte Ausgleich zu meinem sitzenden Job als Buchcoverdesignerin. Ich leide noch dazu an Skoliose (dabei handelt es sich um eine dreidimensionale Fehlstellung der Wirbelsäule). Deswegen hatte ich immer schlimme Kreuzprobleme.  Da ich immer eine Sportverweigerin war, musste ich mir eine andere Möglichkeit suchen und entdeckte genau vor einem Jahr das Yoga für mich. Beim Yoga kann ich ganz abschalten und ich konzentriere mich nur noch auf meine Atmung und meine Bewegung.  Wer auf seinen Körper hört, dem wird Yoga gut tun.“

 

SeminarWienEberhardBaerrVedaVital2

Eberhard Bärr
Yogalehrer (Philosophie)

„Yoga ist das Werkzeug meinen Menschenverstand zu öffnen und zu gesunden. Denn diesen braucht es, um in den Spiegel der Selbsterkenntnis zu schauen.

Mit einer wachen Ruhe des Geistes, die ich durch die Praxis des Yoga erfahre, eröffnet sich die Möglichkeit einer anderen Perspektive dessen, wie ich mich selbst und die Welt wahrnehme.

Dieser Perspektivwechsel ermöglicht eine Erkenntnis, über die Yoga- und andere Weisheitsschriften sprechen. Sie behaupten, dass das eigentliche Problem ich bin und dass ich auch die Lösung bin.“

 

Dagmar2Dagmar Eckhardt
Geschichten-Agentin

„Tiefere Atmung, Gelassenheit, Beweglichkeit, Übung im Scheitern, eine bessere Verdauung, weniger Kopfschmerzen, Kontakt zu neuen Ansichten und Ideen und die Wiederentdeckung einer geradezu kindlichen Bewegungsfreude – all das brachte Yoga mir gleich in den ersten Monaten.

Noch einmal mehr als 10 Jahre später würde die Antwort gelassener ausfallen. Zudem verspüre ich manchmal das Bedürfnis, mich bei allen, denen ich mit meiner Euphorie für Yoga auf die Nerven gegangen bin, zu entschuldigen. Oder auch nicht – denn erstaunlich viele haben auf Grund meiner Euphorie dieses Yoga auch mal ausprobiert. Einige davon praktizieren heute mehr als ich..“ Hier weiter lesen.

 

 

Ronald2Dr. Ronald Steiner
Ashtanga Yoga Innovation (AYI®), Yogatherapie, Yoga Aus- und Weiterbildung

„Yoga bedeutet für mich in Kontakt zu kommen mit meiner wahren Essenz. Diese innerste Natur ist unbegrenzt durch Zeit und Raum. Sie ist die Essenz der Lebendigkeit in mir. Yoga zu praktizieren heißt es sich mit all seinen Aspekten auf diesen lebendigen Wesenskern auszurichten. Das kann bedeuten mit gezielten Körperübungen seine physische Gesundheit zu fördern. Im Yoga geht es jedoch auch um die Kultivierung einer emotionalen und psychischen Balance. Egal von wo Du beginnst. Yoga ist eine faszinierende Reise zu Deiner persönlichen Balance.
Bereits seit 3.000 Jahren befinden sich Menschen auf dieser Reise zu sich. Die seither entstandenen Übungswege könnten unterschiedlicher gar nicht sein. Die gemeinsame Suche nach dem wahren Wesenskern vereint sie. Die von mir begründete AYInnovation® Methode ehrt die uralten Wurzeln und erinnert zugleich an die natürliche Lebendigkeit einer Tradition. Das Prinzip dahinter verknüpft alt und neu, indem es das traditionelle Übungssystem des Ashtanga Yoga und die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse zusammenbringt, insbesondere aus den Bereichen Medizin, Bewegungslehre und Psychologie.“